Küchenratgeber - Gewusst wie!

Tipps und Tricks für die Küche




Wie häute ich Tomaten?
Schneiden Sie die Tomaten an der Unterseite mit einem Messer kreuzförmig ein und legen Sie sie in kochendes Wasser. Nach 30 bis 60 Sekunden nehmen Sie die Tomaten aus dem heißen Wasser und legen sie unmittelbar in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Anschließend lassen sich die Tomaten leicht mit einem Messer häuten.
Woran erkenne ich eine reife Wassermelone?
Nehmen Sie die ganze Wassermelone in die Hand und klopfen Sie auf die Schale, entsteht ein dumpfer und hohler Klang ist die Melone reif!
Wann ist eine Ananas reif?
Eine reife Ananas erkennt man bereits am intensiven Duft. Bei einer reifen Ananas lassen sich die Blätter am Schopf leicht abzupfen und das Fruchtfleisch gibt bei leichtem Fingerdruck nach. Ein weiteres Merkmal einer reifen Ananas sind die braunen Schuppenspitzen der wabenähnlichen Schale.
Wie mache ich die Crème-Brulée-Kruste richtig knusprig?
Bestreuen Sie sie die Crème gleichmäßig mit Puderzucker und erhitzen Sie sie anschließend mit einem Bunsenbrenner! Die Crème sollte vorher nicht im Kühlschrank gestanden haben, da sich auf der Oberfläche Feuchtigkeit sammeln kann und somit die Créme-Kruste nicht knusprig wird.
Wie vermeide ich Tränen beim Zwiebelschneiden?
Spülen Sie das Schneidebrett und die Zwiebeln vorher mit kaltem Wasser ab. Verwenden Sie zum Schneiden ein scharfes Messer und beugen Sie sich während des Schneidens nicht direkt über die Zwiebel.
Was mache ich, damit meine Spaghetti nicht verkleben?
Lassen Sie die Spaghetti auf keinem Fall im Kochwasser stehen, denn darin weichen sie auf und verlieren ihren Geschmack! Gießen Sie den Topf mit den Nudeln über einem Sieb aus und mischen Sie die Spaghetti am besten gleich unter die Sauce, so nehmen die Nudeln die Sauce gut auf. Auch ein Schuss aromatisches Olivenöl hält die Nudeln al dente und geschmeidig.
Was muss ich vor dem Verarbeiten von rohem Geflügel beachten?
Achten Sie beim Kauf auf die Geflügelhaut. Sie muss trocken sein, besonders in den Hautfalten. Denn ist die Haut feucht und schmierig ist das Fleisch verdorben. Vor dem Verarbeiten ist es wichtig das Fleisch mit kaltem Wasser abzuwaschen und anschließend mit einem Küchenpapier abzutupfen. Verwenden Sie während der Vorbereitungen für Fleisch und Gemüse verschiedene Messer bzw. Schneidebretter.
Wie werden meine Crêpes so wunderbar dünn wie in Frankreich?
Der Unterschied zu unseren deutschen Pfannkuchen ist, dass der französische Teig wesentlich dünner ist. Dazu verwendet man in Frankreich mehr Milch und weniger Eier sowie Mehl als in der deutschen Variante. Zum Backen der Crêpes genügen eine gut beschichtete Pfanne und ein Wender. Verteilen Sie den Teig gleichmäßig in der Pfanne und backen Sie ihn solange auf der einen Seite an, bis der Teig auf der Oberfläche nicht mehr flüssig ist, dann lässt sich der Crêpes leicht wenden.
Wie karamellisiert man?
Karamell entsteht beim Schmelzen von Kristallzucker ab einer Temperatur von ca. 135°C. Sie benötigen dazu entweder einen breiten Topf oder eine schwere Pfanne und einen Holzkochlöffel. Unter dem Einfluss von starker Hitze und stetigem Rühren schmilzt der Zucker zu einem bräunlichen Sirup. Diesen können Sie zum Überziehen von Früchten oder Nüssen verwenden oder abgelöscht mit kochendem Wasser bzw. heißer Milch oder Sahne eine sämige Sauce daraus zaubern. Passen Sie beim Karamellisieren auf, dass die Hitze nicht zu lange wirkt, da ansonsten das Karamell sehr dunkel und bitter wird.
Wie paniere ich Fleisch?
Panieren bedeutet so viel wie „Umhüllen“, es verhindert den Saftaustritt vom Fleisch oder Fisch und erhält so das Aroma beim Garen. Dafür benötigen Sie Weizenmehl, Semmelbrösel und Ei. Tupfen Sie das Fleischstück zuerst kurz mit einem Krepppapier ab, und reiben Sie es dann mit Weizenmehl ein, anschließend wird es ins Ei getunkt und zu guter letzt mit Semmelbröseln vollständig umhüllt.
Wie mache ich eine Mehlschwitze?
Die Mehlschwitze ist die Basis für verschiedene Varianten von Saucen oder Suppen. Bekanntestes Beispiel ist die Béchamelsauce. Fett (Butter oder hitzebeständiges Öl) wird in einer Pfanne oder einem Topf erhitzt und mit Mehl unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen vermischt. Nach und nach wird das Fett-Mehl-Gemisch mit kaltem Wasser oder mit kalter Milch abgelöst und entsprechend gewürzt. Je nach dem welche Farbe die Sauce annehmen soll, muss das Fett-Mehl-Gemisch erhitzt werden. Für eine weiße Sauce niedrige Temperaturen und für eine dunkle Farbe hohe Temperaturen.