Mit Sicherheit gut vorbereitet
| Was ist zu beachten? Wer noch keinen Grill besitzt, sollte beim Kauf darauf achten, dass das Gerät stabil ist. Kanten und Griffe sollten sauber verarbeitet sein. Optimal sind Grills mit dem GS-Gütesiegel (GS = geprüfte Sicherheit). Überprüfen Sie auch alte Grills auf Standfestigkeit. Für Holzkohlefans gilt: Brutzeln Sie im Freien – nicht unter einem Sonnenschutz (Markisen, Schirme etc.) – und halten Sie genügend Abstand zu leicht brennbaren Gegenständen, dazu gehören auch Bäume und Sträucher. Ein Planer und fester Untergrund verhindert das Umkippen. Feuer besitzt magische Anziehungskraft für Kinder, diese also von der Feuerstelle fern halten. Nach dem Grillvergnügen gilt: die Asche vor der Entsorgung ausreichend erkalten lassen. | |
| Feiern unter freiem Himmel? Hier unser Grillführer: 1. Informieren Sie unbedingt vorher Ihre Nachbarn. 2. Elektro- und Gasgrills entwickeln weniger Rauch und sind somit weniger störend. 3. Achten Sie auf den Wind und stellen Sie das Gerät so, dass der Geruch des Grillgutes nicht direkt in Nachbars Nase weht. 4. Für das Grillen unterwegs in freier Natur eignen sich Einweggrills am besten. Aber bitte vorher bei der Gemeinde oder im Internet prüfen, wo ausgewiesene Grillplätze sind. In bestimmten Gebieten ist Grillen wegen Waldbrandgefahr verboten. 5. Lagerfeuer in öffentlichen Anlagen sind in der Regel verboten. | |
| Der richtige Grill Groß oder klein? Das hängt vom Standort (Balkon, Terrasse, Outdoor) und natürlich von der Anzahl der Personen ab, für die gegrillt werden soll. DER PERFEKTE: Für den Profigriller ist ein klassischer Holzkohlegrill wie beispielsweise ein Trichtergrill die Krönung. DER SCHNELLE: Für Spontane ist ein Gasgrill gut geeignet. Meist genügt ein Knopfdruck, und das mit Butangas betriebene Gerät ist bereit. Vorteil: schnelle Temperaturregulierung. DAS ALLROUNDTALENT: Der Elektrogrill ist der unkomplizierteste unter den Grills. Spontane Anlässe? Kein Problem. Stecker in die Dose, nach kurzer Zeit legen Sie das Gargut auf den Rost – fertig! | |
| Wann darf gegrillt werden? Zwischen 17 und 22 Uhr ist das Grillen in der Regel erlaubt. Nach 22 Uhr sollten kein Lärm und kein Rauch die Nachbarn stören, das bedeutet Musik und Stimme auf Zimmerlautstärke drosseln. Grundsätzlich darf auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten gegrillt werden. In Mehrfamilienhäusern oder Wohnanlagen wird dies oft im Mietvertrag oder in der Hausordnung genauer festgelegt. Auch regional gibt es unterschiedliche Rechtsauslegungen. Im Zweifelsfall sollten Sie sich vorher erkundigen und auf die Nachbarn Rücksicht nehmen. | |
| Der richtige Brennstoff Das Nonplusultra ist Holzkohle. Allerdings benötigt dieser Brennstoff 20 bis 30 Minuten Vorlaufzeit. Erst wenn die Kohle durchgeglüht ist und die Kohlestückchen weiß sind, sollte man das Grillgut auf den Rost legen. Der richtige Anzünder Eine gute Anzündhilfe gehört zur Profiausstattung. Anzünder oder Pasten sind nicht nur sicherer, sie beeinträchtigen auch den Geschmack der Lebensmittel nicht. Falsche Anzünder können für eine „Bombenstimmung“ sorgen, also Hände weg von Spiritus und Benzin! | |
| Die kleinen Helfer Wenn saftige Steaks und knackige Würstchen über der Glut rösten, kommt Lagerfeuerromantik auf. Allerdings sollten Fleisch und Wurst nicht direkt über der Flamme garen. Das heruntertropfende Fett verbrennt auf der Kohle und kehrt als gesundheitsschädigender Ruß aufs Grillgut zurück. Um das zu vermeiden, legen Sie Ihre Speisen auf Aluschalen oder breiten Sie Alufolie über dem Rost aus. | |
