Grillen - Tipps und Tricks für Ihre Grillparty

Feuer und Flamme




Das richtige Öl
Die meisten raffinierten Öle, also solche, die während der Herstellung bereits erhitzt wurden, können auch in der Küche hohe Temperaturen vertragen. Kalt gepresste Öle eignen sich weniger zum Braten und Grillen. Sonnenblumen-, Raps-, Traubenkern- und Erdnussöle sind die optimalen Begleiter für den Grillabend.
Marinieren
Eine Marinade gibt dem Fleisch den richtigen Kick mit Säure (Wein, Zitronensaft) und Aroma (Öl, Gewürze, Kräuter). Dadurch schmeckt es würzig, bleibt saftig und wird zart.
Garzeiten
Die Garzeiten richten sich nach Größe, Dicke und Art des Grillgutes. Machen Sie beim Steak den Drucktest. Mit der Hand oder Grillgabel auf das Fleisch drücken: Wenn es nachgibt, ist es noch roh.
Ungesundes vermeiden
Wer grillen möchte wie ein Profi, achtet auf gesunde Zubereitung. So sollte das Grillgut erst auf den Rost gelegt werden, wenn die Kohle außen weiß ist. Außerdem sollte man bei der Zubereitung auf dem Holzkohlegrill zu viel Fett am Fleisch vorher wegschneiden. Das Fett tropft in die Asche und kann sich entzünden.

Niemals Flammen mit Wasser oder Bier löschen. Dabei kann zu viel gesundheitsschädigende Asche an die Lebensmittel kommen. Verbranntes unbedingt wegwerfen. Auch das Entfernen der verbrannten Stellen reicht nicht aus.

Das Gargut nicht direkt über der Flamme, sondern am Rand des Rostes deponieren oder Alugrillschalen unterlegen. Hygienisch grillen: Gegrilltes nie auf denselben Teller legen, auf dem das rohe Fleisch lag.
Feiern ohne Stress
Die Sonne sticht, die Holzkohle liegt noch nicht im Grill, und jeden Moment stehen die Gäste vor der Tür ... Und Sie haben gerade erst mit den Vorbereitungen begonnen. Wer kennt das nicht?

Nur wer gut gerüstet ist, kann dem eigenen Fest im Freien entspannt entgegensehen.

Das fängt mit der inneren Einstellung an: „Immer mit der Ruhe!“ lautet die Devise. Sie wollen nicht den Grill-Oscar gewinnen, sondern eine nette Zeit haben. Man muss nicht alles selbst machen. Klar, selbstgemachte Saucen sind gut, aber gegen Fertigprodukte ist auch nichts einzuwenden. Das Gleiche gilt für Salate.

Marinaden à la maison? Wunderbar! Wahre Blickfänger sind beispielsweise die eingelegten Geflügelspieße mit Bananen und Knoblauch aus unserer Rezeptsammlung. Auch die leckeren Koteletts in Biermarinade sollten Sie unbedingt ausprobieren.
Kleine Mengenlehre – wie viel Essen vorbereiten?
Trendbewusste Griller präsentieren ihren Gästen einen Mix aus Fleisch, Fisch und Gemüse. Fragen Sie vorher, wer unter Ihren Gästen Vegetarier ist. Männer essen erfahrungsgemäß größere Mengen als Frauen.

Die Menge der Hauptspeise wie Steaks oder Würste hängt von der Anzahl der Personen sowie der Anzahl Ihrer Beilagen ab. Wenn noch zahlreiche Salate, jede Menge Brot oder Kartoffeln (in der Folie) auf den Tisch kommen, reichen beispielsweise ein Steak oder ein größeres Fischfilet pro Person.
Gefrierlexikon – was kann eingefroren werden?
Fast alles! Die Lebensmittel vorher portionieren. Einzelne Fleischstücke wie Koteletts oder Schnitzel werden am besten durch eine Lage Frischhaltefolie oder Pergamentpapier voneinander getrennt und in speziellen Gefrierbeuteln tiefgefroren. Grundsätzlich gilt: Einmal Aufgetautes nicht wieder einfrieren. Übrig gebliebene Hamburger aus frischem Hackfleisch noch am gleichen Tag einfrieren. Fettes Fleisch hält sich ca. 6 Monate, mageres Fleisch ca. 1 Jahr im Gefrierschrank bei ca. minus 24 Grad. Mariniertes Fleisch kann auch eingefroren werden.
Eine Kühlbox eignet sich hervorragend zum Transportieren des Grillfleisches nach dem Einkauf oder zur Grillparty.
Die Planung machts!
Organisation ist alles. Hier unser Wegweiser für ein gelungenes Grillfest:

1. Bewaffnen Sie sich mit Zettel und Stift und prüfen Sie die Tiefkühlvorräte und Ihren Bestand an Fertigsaucen und Dips. Was fehlt, sollten Sie für den Einkauf notieren. Wer Saucen und Dips selber zubereiten möchte, sollte dies am Tag zuvor erledigen.

2. Besprechen Sie mit Freunden, wer was mitbringt.

3. Mariniertes Fleisch, manche Würste, tiefgefrorene Fischfilets und Getränke kann man schon einige Tage zuvor beim „normalen Wocheneinkauf“ besorgen.

4. Frische Lebensmittel wie Brot, Salate und Geflügel sollten möglichst am Grilltag eingekauft werden.

5. Checken Sie, ob die Größe des Grills ausreicht. Eventuell müssten Sie sich bei Freunden noch einen Grill leihen. Für Holzkohlegrills gilt: ausreichend Kohle und Anzünder besorgen.

6. Das Auge isst mit. Präsentieren Sie Ihre Grillstars (z. B. Gemüse- und Fleischspieße, Fische, Steaks) auf großen, schön angerichteten Platten.